GELDER AUS DER STRUKTURFÖRDERUNG FÜR DAS RHEINISCHE BRAUNKOHLEREVIER SOLLEN DEN AUSBAU BESCHLEUNIGEN

Gute Nachrichten für den Ausbau der S-Bahn Köln: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn haben heute eine Vereinbarung geschlossen, zusätzliche Mittel aus dem „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ in fünf Bahnprojekte zu investieren. Dazu zählen drei S-Bahn-Projekte. Das Ziel ist, die Planung und Realisierung der Vorhaben zu beschleunigen, mit denen das Rheinische Braunkohlerevier besser an die großen Ballungszentren des Rheinlandes angebunden werden soll.

Die fünf Projekte sind:

  • Ausbau der Erftbahn (RB 38) zur S-Bahn-Linie S 12
  • Verlängerung der S 6 im Abschnitt Köln – Mönchengladbach und Bau von drei neuen Haltepunkten
  • Neubau der Westspange zwischen Köln-Hansaring und Hürth-Kalscheuren, für bessere Anbindung von zum Beispiel Brühl, Euskirchen und Erftstadt
  • kapazitätsorientierter Ausbau der Strecke Aachen – Köln, zum Beispiel durch ein drittes Gleis
  • Digitalisierung des Knotens Köln, um Kapazitäten zu erhöhen und das Rheinische Revier besser an die Oberzentren anzubinden

Weitere Informationen: Pressemitteilung der Landesregierung

Auf dem Bild zu sehen sind (von links nach rechts): Stephan Santelmann (NVR-Verbandsvorsteher und Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises, CDU), Ronald Pofalla (Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn AG), Armin Laschet (Ministerpräsident des Landes NRW, CDU), Hendrik Wüst (Verkehrsminister des Landes NRW, CDU),  Ronald R.F. Lünser (Vorstandssprecher Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), Dr. Norbert Reinkober (NVR-Geschäftsführer)